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Die Schätze von Halberstadt
 Foto: djd/Halberstadt (djd/pt). Ostern galt der frühen Kirche als das höchste aller Feste. Kirchenfürsten und Kathedralen putzten sich zu den Feiertagen groß heraus. Viele der wertvollen Kunstwerke, die damals von den frommen Gläubigen gestiftet wurden, gingen allerdings im Laufe der Jahrhunderte verloren. An anderen Kostbarkeiten nagte gnadenlos der Zahn der Zeit.
Auf den Spuren mittelalterlicher Schätze
Eine der umfangreichsten Sammlungen mittelalterlicher Kirchenschätze weltweit, die an einem Ort erhalten blieben, ist der Domschatz von Halberstadt, von dem gegenwärtig ausgewählte Schatzstücke in der Interimsausstellung des angeschlossenen Neubaus zu sehen sind. Eine Vielzahl von Kunstliebhabern fiebern darum bereits dem April des kommenden Jahres entgegen, wenn der Domschatz wieder in vollem Glanz und Umfang der Öffentlichkeit präsentiert werden kann. Über 650 Kunstwerke aus der Zeit des fünften bis 18. Jahrhunderts gehören der außergewöhnlichen Sammlung des Domschatzes an. So beispielsweise zahlreiche mittelalterliche Textilien, darunter auch zwei monumentale Wandteppiche aus dem 12. Jahrhundert. Hierbei handelt es sich übrigens um die ältesten erhaltenen Bildwirkereien des Mittelalters. Insgesamt zählt allein die Textiliensammlung mehr als 300 Objekte. Das spätantike Elfenbeindiptychon stammt sogar aus der Zeit um 414 nach Christus. Von der über 1.200-jährigen Geschichte der Bischofsstadt erzählen nicht nur die Silhouetten der Halberstädter Kirchen, sondern auch die örtlichen Stadtführer (Nähere Infos unter: www.halberstadt.de)
Lohnendes Nahziel zum Beginn der Reisezeit
Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann z.B. während eines Wochenendurlaubs die Chance eines geführten romantischen Abendspaziergangs mit Harzer Gaumenfreuden wahrnehmen. Mit seinen vielen Kirchen, idyllischen Ecken und Winkeln ist der Nordharzer Ort ein echtes Muss für Liebhaber historischer Zeiten. Das umfangreiche Freizeitangebot bietet auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung: zum Landschaftspark Spiegelbergen mit seinem Jagdschlösschen etwa, in dessen Keller sich das zweitgrößte Weinfass Deutschlands versteckt. Für Abwechslung im Programm sorgt auch ein Besuch im Vogelkundemuseum oder im Gleimhaus, dem Literaturmuseum. Die Aussage "Reisen bildet" könnte ihren Ursprung wohl im geschichtsträchtigen Halberstadt haben.
(djd/pt). Ostern galt der frühen Kirche als das höchste aller Feste. Kirchenfürsten und Kathedralen putzten sich zu den Feiertagen groß heraus. Viele der wertvollen Kunstwerke, die damals von frommen Gläubigen gestiftet wurden, gingen im Laufe der Jahrhunderte verloren. An anderen Kostbarkeiten nagte gnadenlos der Zahn der Zeit. Eine der umfangreichsten Sammlungen mittelalterlicher Kirchenschätze weltweit ist der Domschatz, der ab April kommenden Jahres wieder in neuem Glanz präsentiert wird. Bis zur Neueröffnung sind ausgewählte Schatzstücke in der Interimsausstellung des angeschlossenen Neubaues zu sehen. Die Stadt, in der bereits Karl der Große seine Spuren hinterließ, wurde schon um 804 zum Bischofssitz und damit zum wichtigsten geistlichen Zentrum erhoben. Über 650 Kunstwerke aus der Zeit des 5. bis 18. Jahrhunderts gehören der außergewöhnlichen Sammlung des Domschatzes an. So beispielsweise zahlreiche mittelalterliche Textilien, darunter die ältesten erhaltenen Bildwirkereien des Mittelalters. Von der über 1.200-jährigen Geschichte der Bischofsstadt erzählen übrigens nicht nur die Halberstädter Kirchen, sondern auch die Stadtführer. Nähere Infos unter: www.halberstadt.de
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